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Der verlorene Schlüssel
Herr Bauer is locked out one evening — and the missing key is closer than he thinks.
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Es ist sieben Uhr abends. Herr Bauer kommt nach Hause. Er ist müdetired, dennbecause / for er hat den ganzen Tag gearbeitet. Vor seiner Wohnungstürflat door bleibt er stehen und sucht seinen Schlüssel. Er greiftreaches in die rechte Manteltaschecoat pocket — nichts. Er greift in die linke Manteltasche — auch nichts.
„Wo ist mein Schlüssel?", sagt Herr Bauer leisequietly. Er sucht in seiner Hosentaschetrouser pocket, überalleverywhere. Der Schlüssel ist weggone / away. Herr Bauer steht vor der Tür und kommt nicht in seine Wohnung.
„Das gibt es doch nichtI can't believe it!", sagt er. „Jetzt bin ich ausgesperrtlocked out."
Herr Bauer überlegtthinks it over. Was soll er jetzt machen? Dann hat er eine Idee. Seine Nachbarinneighbor, Frau Schulz, wohnt direkt nebenannext door. Vielleicht kann sie ihm helfen. Er klopftknocks an ihre Tür.
Frau Schulz macht die Tür aufopens the door. „Guten Abend, Herr Bauer! Was ist denn loswhat is the matter?"
„Guten Abend, Frau Schulz. Entschuldigen Sie bitte die Störungdisturbance", sagt Herr Bauer. „Ich habe ein Problem. Ich finde meinen Schlüssel nicht. Ich kann nicht in meine Wohnung."
„Oh nein!", sagt Frau Schulz. „Das ist ja ärgerlichannoying. Kommen Sie erst mal hereinin / inside. Möchten Sie einen Tee?"
„Das ist sehr nett, aber ich möchte nicht störento disturb", sagt Herr Bauer.
„Ach, Sie stören nicht! Kommen Sie", sagt Frau Schulz freundlich.
Herr Bauer kommt herein. Frau Schulz kochtmakes Tee. Sie sitzen am Tisch.
„Also", sagt Frau Schulz, „wo waren Sie heute? Vielleicht haben Sie den Schlüssel verlorenlost."
Herr Bauer denkt nachthinks. „Am Morgen war ich im Bürooffice. Dann war ich im Supermarkt. Und dann bin ich mit dem Bus nach Hause gefahren."
„Vielleicht liegt der Schlüssel im Büro", sagt Frau Schulz.
„Möglich", sagt Herr Bauer. „Aber das Büro ist jetzt zuclosed / shut. Und ich kann heute nicht mehrno longer dorthinto there / that way."
Frau Schulz trinkt einen Schlucksip Tee. „Moment maljust a moment", sagt sie. „Ich habe eine Idee. Wir rufen den Hausmeistercaretaker an. Herr Klein hat einen Ersatzschlüsselspare key für jede Wohnung."
„Wirklich?", fragt Herr Bauer. „Das wärewould be wunderbarwonderful."
„Ja, ich habe seine Nummer", sagt Frau Schulz. Sie nimmt ihr Handy und ruft ancalls on the phone.
„Guten Abend, Herr Klein, hier ist Frau Schulz. Entschuldigen Sie die späte Störung. Herr Bauer aus Wohnung 4 hat seinen Schlüssel verloren. Können Sie vielleicht helfen?"
Frau Schulz hört einen Moment zulistens for a moment. Dann lächeltsmiles sie. „Sehr gut. Vielen Dank!" Sie legt aufhangs up.
„Und?", fragt Herr Bauer.
„Herr Klein kommt gleichright away", sagt Frau Schulz. „Er hat den Ersatzschlüssel. In zehn Minuten ist er hier."
„Frau Schulz, vielen Dank für Ihre Hilfe", sagt Herr Bauer. „Sie sind wirklich sehr nett."
„Kein Problem", sagt Frau Schulz. „Nachbarn müssen sich helfen."
Nach zehn Minuten klingeltrings es. Herr Klein, der Hausmeister, steht vor der Tür. In seiner Hand hat er einen großen Schlüsselbundbunch of keys.
„Guten Abend zusammen", sagt Herr Klein. „Also, Herr Bauer, Sie haben Ihren Schlüssel verloren?"
„Ja, leiderunfortunately", sagt Herr Bauer. „Es tut mir leidI'm sorry, dass Sie am Abend noch kommen müssen."
„Kein Problem, das ist mein Job", sagt Herr Klein und lacht. „Kommen Sie, wir gehen zu Ihrer Tür."
Sie gehen alle zusammen zur Wohnungstür von Herrn Bauer. Herr Klein sucht den richtigen Schlüssel an seinem Schlüsselbund.
„Einen Moment", sagt Herr Klein. „Ich habe hier so viele Schlüssel. Wohnung 4 … Wohnung 4 …"
Herr Bauer wartet. Es ist warm im Flurhallway, und er macht seinen Mantel auf. Dabeiwhile doing so fühltfeels er etwas in der Innentascheinner pocket. Etwas Hartes. Etwas aus Metallmetal.
Langsam greift Herr Bauer in die Innentasche seines Mantels. Und da ist er: sein Schlüssel!
„Das … das gibt es doch nicht", sagt Herr Bauer. Sein Gesichtface wirdbecomes / turns ganz rot. „Der Schlüssel war die ganze Zeit in meinem Mantel. In der Innentasche."
Einen Moment ist alles stillquiet. Dann fangen alle an zu lacheneveryone starts to laugh.
„In der Innentasche!", lacht Frau Schulz. „Da schauen Sie das nächste Mal zuerst nach!"
„Das passierthappens den besten Leuten", sagt Herr Klein und lacht auch. „Ich habe einmal eine Stunde vor meiner eigenen Tür gestanden. Und der Schlüssel war in meiner Hose."
Herr Bauer lacht und schämt sichis embarrassed ein bisschen. „Es tut mir so leid. Sie sind extraspecially / on purpose gekommen, und der Schlüssel war die ganze Zeit bei miron me / with me. Vielen Dank, Herr Klein. Und vielen Dank, Frau Schulz."
„Kein Problem", sagt Herr Klein. „Jetzt können Sie ja in Ihre Wohnung. Gute Nacht!"
Herr Klein geht. Herr Bauer schließt endlichfinally / at last seine Tür auf. Die Tür geht aufopens.
„Frau Schulz", sagt Herr Bauer, „vielen Dank noch einmal. Möchten Sie morgen zum Kaffee kommen? Ich mache Kuchencake."
„Sehr gerngladly / with pleasure", sagt Frau Schulz und lächelt. „Aber vergessenforget Sie den Kuchen nicht — so wie den Schlüssel!"
Beideboth lachen. Herr Bauer geht in seine Wohnung. Endlich zu Hause.Sprachtipps
A few sentences from the story, and the grammar behind them — this is where the reading connects to the grammar you're learning.
Herr Bauer steht vor der Tür und kommt nicht in seine Wohnung.
Two-way prepositions — Wo? vs Wohin? „vor" and „in" can each take the Dativ or the Akkusativ. „stehen" describes a fixed location (Wo? — in front of the door), so „vor" takes the Dativ: vor der Tür. Moving into a place is a direction (Wohin? — into the flat), so „in" takes the Akkusativ: in seine Wohnung. See Two-Way Prepositions.
Er ist müde, denn er hat den ganzen Tag gearbeitet.
Perfekt (spoken past). German usually tells the past with „haben" (or „sein") plus a past participle. „hat" stays in second position and the participle „gearbeitet" moves to the very end: hat … gearbeitet. See Perfekt.
Frau Schulz macht die Tür auf.
Separable verb. „aufmachen" (to open) breaks apart in a main clause: the conjugated part „macht" sits in position 2 and the prefix „auf" jumps to the end — macht die Tür auf. „anrufen" (to phone) and „aufschließen" (to unlock) behave the same way later in the story. See Modal & Separable Verbs.
Das passiert den besten Leuten.
A verb that takes the Dativ. „passieren" (to happen) marks the person it happens to in the Dativ, not the Akkusativ. So „the best people" becomes the Dativ plural den besten Leuten (plural nouns add „-n" in the Dativ). „helfen" earlier in the story works the same way: kann sie ihm helfen. See The Dative Case.
Ich finde meinen Schlüssel nicht.
Negation — nicht vs kein. „nicht" negates a verb or a whole sentence and usually comes at the end: Ich finde meinen Schlüssel nicht. To negate a noun that has „ein" or no article at all, German uses „kein" instead — which is why Frau Schulz says „Kein Problem", not „nicht ein Problem". See Negation.