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Die Überraschung

Sarah and her friends secretly plan a surprise party for Max's 30th birthday.

📖 Level A2 · ~720 words. Tap or hover an unterstrichenes Wortunderlined word to see the English meaning. Read the whole story first — you'll understand more than you think.

Es ist Freitag. Morgen wird Max dreißig Jahre alt. Aber Max weißknows nichts: Seine Freunde planen eine Überraschungspartysurprise party.

Sarah sitzt zu Hause und telefoniertis on the phone. Sie spricht ganz leisequietly.

„Hallo, Lena? Kannst du mich hören?", flüstertwhispers Sarah.

„Warum flüsterst du so komischstrange?", fragt Lena.

„Max ist vielleicht in der Nähenearby. Es ist ein Geheimnissecret, schon vergessenforgotten?"

„Ach ja, die Party! Also, ich kaufe die Luftballonsballoons", sagt Lena.

„Super. Und Tom kauft den Kuchencake. Wir treffen uns morgen um vier Uhr bei mir. Max kommt erstnot until um sechs."

„Und die Musik? Und das Essen?", fragt Lena.

„Ich mache Pizza und einen Salat. Und ich habe eine Playlist mit Max' Lieblingsliedern", sagt Sarah. „Kannst du auch Getränkedrinks mitbringenbring along? Cola, Saft, vielleicht ein bisschen Sektsparkling wine?"

„Klar. Und wer lädtinvites die anderen Gäste ein?"

„Das mache ich. Ich schreibe allen eine Nachrichtmessage. Aber keiner darfis allowed to etwas verratengive away a secret!"

Keine Sorgedon't worry. Ich sage kein Wort!", sagt Lena und lacht.

„Perfekt. Bis morgen!"

Sarah legt aufhangs up. Alles ist geplant. Nichts kann schiefgehengo wrong.

Am Samstag ist Sarahs Wohnungapartment voller Leben. Lena blästblows up die Luftballons auf. Tom stelltputs den Kuchen auf den Tisch. Es ist ein großer Schokoladenkuchen mit dreißig Kerzencandles.

„Dreißig Kerzen!", sagt Tom. „Max ist wirklich alt."

Sei nettbe nice!", lacht Sarah. „Hilf mir lieber, die Wohnung zu schmückendecorate."

Sie hängenhang buntecolorful Girlandengarlands an die Wandwall. Auf dem Tisch liegen viele Geschenkepresents.

„Wie viele Gästeguests kommen?", fragt Lena.

„Zwanzig", sagt Sarah. „Alle verstecken sichhide, wenn Max kommt. Dann rufen wir ‚Überraschung!'"

„Ich liebe Überraschungen!", sagt Tom.

Tom nimmt heimlichsecretly ein Stückpiece Schokolade vom Tisch.

Finger weghands off!", ruft Sarah. „Die Schokolade ist für die Gäste!"

„Nur ein kleines Stück!", sagt Tom und lacht.

Plötzlichsuddenly klingelt Sarahs Handycell phone. Es ist Max!

„Oh nein, es ist Max!", sagt Sarah. „Seid leise!"

Alle sind stillquiet. Sarah geht ans Telefon.

„Hallo Max! Wie geht's?", sagt sie ganz normal.

„Hi Sarah. Ich bin schon fertigready. Kann ich vielleicht früher kommen? So um halb fünfhalf past four (4:30)?"

Sarah wird blasspale. „Um halb fünf? Ähm … nein! Das geht nichtthat won't work!"

„Warum nicht?", fragt Max.

Sarah überlegtthinks schnell. Sie braucht eine Ausredeexcuse.

Weilbecause … weil ich noch duscheam showering! Und die Wohnung ist so unordentlichmessy. Komm bitte um sechs, okay?"

„Okay, kein Problem", sagt Max. „Bis um sechs."

Sarah legt auf und atmet ausbreathes out. „Puh! Das war knappa close call."

Um Viertel vor sechsquarter to six ist alles fertig. Die Luftballons hängen an der Deckeceiling. Der Kuchen steht auf dem Tisch. Die Gäste kommen langsam an.

„Versteckt euch!", sagt Sarah. „Max kommt bald!"

Die Gäste verstecken sich hinterbehind dem Sofa, in der Küchekitchen und hinter den Vorhängencurtains. Es ist ganz still.

Dann klingelt es an der Tür!

„Er ist da!", flüstert Tom.

Alle sind mucksmäuschenstilldead quiet. Sarah öffnet die Tür. Aber es ist nicht Max. Es ist Herr Müller, der Nachbarneighbor.

„Entschuldigung", sagt Herr Müller. „Ich sehe so viele Autos vor dem Hausin front of the house. Was ist denn hier los?"

„Pssst! Es ist eine Überraschungsparty für Max!", sagt Sarah leise. „Bitte, kommen Sie rein und seien Sie ganz still!"

Herr Müller lacht und versteckt sich auch.

Um Punkt sechs klingelt es wieder. Diesmal ist es wirklich Max.

Sarah öffnet die Tür. Die Wohnung ist dunkeldark.

„Sarah? Warum ist es so dunkel?", fragt Max. „Bist du allein?"

„Komm einfach rein", sagt Sarah und lächeltsmiles.

Max macht einen Schrittstep in die Wohnung. Plötzlich geht das Lichtlight an.

„ÜBERRASCHUNG!", rufen alle zusammen.

Max zuckt zusammenflinches. Sein Mundmouth steht offen. Er kann kein Wort sagen.

Alles Gute zum Geburtstaghappy birthday!", singen die Freunde.

„Ich … ich fasse es nichtcan't believe it!", sagt Max endlichfinally. „Das ist alles für mich? Ihr seid alle hier?"

„Natürlich!", sagt Sarah. „Du wirst nur einmal dreißig!"

Max lacht und hat Tränentears in den Augeneyes. Er umarmthugs Sarah, dann Lena, dann Tom.

„Das ist die beste Überraschung meines Lebens", sagt er. „Aber sag mal, Sarah — du hast gar nichtnot at all geduscht, oder?"

Alle lachen laut.

„Nein", sagt Sarah. „Das war nur eine kleine Ausrede."

Max öffnet seine Geschenke. Von Tom bekommtgets er ein Buch, von Lena einen warmen Pulloversweater. Sarah gibt ihm ein Fotoalbum mit vielen alten Bildern.

„Das sind wir alle zusammen", sagt Max leise. „Danke. Ihr seid die besten Freunde der Welt."

Dann hebt Tom sein Glas. „Auf Max! Auf die nächsten dreißig Jahre!"

„Auf Max!", rufen alle.

Dann essen sie Kuchen, tanzen und feierncelebrate bis spät in die Nacht. Und Max? Max ist der glücklichste Mann der Welt.

Sprachtipps

A few sentences from the story, and the grammar behind them — this is where the reading connects to the grammar you're learning.

Lena bläst die Luftballons auf.

Separable verb. The verb is „aufblasen" (to blow up). In a main clause it splits in two: the stem „bläst" takes position 2, and the prefix „auf" jumps to the very end — „bläst … auf". See Modal & Separable Verbs.

Tom stellt den Kuchen auf den Tisch.

Two-way preposition (direction). „auf" can take the Dativ or the Akkusativ. Here Tom places the cake onto the table — a motion answering Wohin? — so it takes the Akkusativ: „auf den Tisch". If the cake were simply sitting there (Wo?), it would be Dativ: „auf dem Tisch". See Two-Way Prepositions.

Nichts kann schiefgehen.

Modal verb. The modal „kann" (from „können") sits in position 2, and the main verb „schiefgehen" moves to the end as an infinitive: „kann … schiefgehen". See Modal & Separable Verbs.

Herr Müller lacht und versteckt sich auch.

Reflexive verb. „sich verstecken" (to hide) is reflexive — the action points back at the subject. For er/sie/es and formal Sie the reflexive pronoun is „sich", so Herr Müller hides himself. See Pronouns.

Plötzlich klingelt Sarahs Handy.

The verb stays in second position. When something other than the subject comes first (here the adverb „Plötzlich"), the conjugated verb still stands in position 2 and the subject follows it: „Plötzlich klingelt Sarahs Handy" — not „Plötzlich Sarahs Handy klingelt".