Appearance
Der erste Tag ​
Anna's first day at a language school in Berlin.
📖 Level A2 · ~750 words. Tap or hover an unterstrichenes Wortunderlined word to see the English meaning. Read the whole story first — you'll understand more than you think. At the end there are Sprachtipps (language notes) about the grammar in the story.
Es ist acht Uhr morgens. Anna steht vor einem großen Gebäudebuilding in Berlin. Heute ist ihr erster Tag in der Sprachschulelanguage school. Sie kommt aus Indien und möchte Deutsch lernen. Anna ist ein bisschen nervösnervous, aber auch aufgeregtexcited.
„Okay, Anna", sagt sie leisequietly zu sich selbst. „Du schaffst dascan do it."
Sie geht in das Gebäude. Im Flurhallway sind viele Menschen. Anna sucht Raum 12, aber sie findet ihn nicht. Sie fragt eine Frau: „Entschuldigung, wo ist Raum 12?"
„Raum 12 ist im ersten Stock, die zweite Tür links", antwortetanswers die Frau freundlich. „Bist du auch neu hier?"
„Ja, es ist mein erster Tag", sagt Anna.
„Keine Sorge, am Anfang sind alle nervös. Ich heiße übrigensby the way Frau Weber. Ich bin deine Lehrerin!"
Anna ist erleichtertis relieved. Die Lehrerin ist sehr nett.
Zusammen gehen sie in den ersten Stock. In Raum 12 sitzen schon einigea few Studenten. „Guten Morgen!", sagt Frau Weber. „Setzt euch, bitte."
Anna setzt sich neben einen jungen Mann. Er lächeltsmiles und sagt: „Hallo, ich bin Tom. Ich komme aus Spanien. Und du?"
„Ich bin Anna, aus Indien. Freut mich!"
„Woher genau in Indien?", fragt Tom.
„Aus Mumbai. Es ist eine sehr große Stadt — laut, bunt und immer lebendiglively."
Auf der anderen Seite sitzt eine Frau. Sie sagt: „Ich heiße Yuki. Ich komme aus Japan. In Tokio habe ich schon ein bisschen Deutsch gelernt, aber es ist wirklich schwierigdifficult!"
Alle lachen. „Ja, die Artikel!", sagt Tom. „Der, die, das — warum gibt es drei?"
„Das ist genauexactly meine Frage!", sagt Anna.
Frau Weber klatscht in die Händeclaps her hands. „Also, fangen wir an. Warum lernt ihr Deutsch? Tom, du zuerst."
Tom überlegt kurzthinks for a moment. „Meine Freundin ist Deutsche. Ihre Familie spricht nur Deutsch. Ich möchte mit ihnen reden."
„Wie romantischromantic!", sagt Yuki, und alle lachen wieder.
„Und du, Yuki?", fragt die Lehrerin.
„Ich liebe deutsche Musik und deutsche Bücher. Ich möchte sie im Originalin the original verstehen."
„Sehr schön. Und du, Anna?"
Anna holt tief Lufttakes a deep breath. „Ich habe eine neue Stellejob / position bei einer deutschen Firma. Nächstes Jahr ziehe ichI'm moving vielleicht nach München. Deutsch ist wichtig für meine Arbeit — und für mein neues Leben."
„Wunderbar", sagt Frau Weber. „Ihr habt alle einen guten Grundreason. Heute machen wir den ersten Schrittstep zusammen."
Die Stunde beginnt. Sie lernen die Zahlen von eins bis zwanzig. Sie übenpractice kleine Dialoge: „Wie heißt du? Woher kommst du? Wie geht es dir?" Anna macht ein paar Fehlermistakes, aber das ist okay. Alle machen Fehler.
Zum Schlussfinally / at the end schreibt Frau Weber ein langes Wort an die Tafel: die Geschwindigkeitsbegrenzungspeed limit. Alle staunenare amazed. „So lang!", ruftcalls out Tom. „Willkommen in Deutschland", sagt die Lehrerin und zwinkertwinks.Nach einer Stunde gibt es eine Pausebreak. Tom, Yuki und Anna gehen zusammen in die Cafeteriacafeteria. Tom kauft drei Kaffee.
„Warte", sagt Anna, „wie sagt man ‚thank you' richtig höflichpolitely?"
„Danke schön", sagt Yuki.
„Danke schön, Tom!", sagt Anna und lacht.
Sie trinken ihren Kaffee und reden über ihre Länder, ihr Essen und ihre Familien. Anna fühlt sichfeels plötzlichsuddenly nicht mehr allein. Am Morgen war sie eine Fremdestranger in einer großen Stadt. Jetzt hat sie schon zwei Freunde.
Am Abend geht Anna nach Hause. Sie ist müdetired, aber glücklichhappy. Sie nimmt ihr Handy und schreibt eine Nachrichtmessage an ihre Mutter in Indien:
„Mama, der erste Tag war wunderbarwonderful! Die Sprache ist schwer, aber die Menschen sind nett. Ich glaube, ich mag Berlin. 😊"
Dann lächelt sie. Morgen ist der zweite Tag — und sie freut sich schon daraufis looking forward to it.
Sprachtipps ​
A few sentences from the story, and the grammar behind them — this is where the reading connects to the grammar you're learning.
Sie geht in das Gebäude.
Two-way preposition (direction). „in" can take the Dativ or the Akkusativ. Here Anna moves into the building — a direction (Wohin?) — so it takes the Akkusativ: in das Gebäude (in speech usually shortened to ins Gebäude). See Two-Way Prepositions.
Sie kommt aus Indien und möchte Deutsch lernen.
Modal verb. With a modal like „möchten" (would like), the modal is the conjugated verb and the main verb jumps to the end as an infinitive: möchte … lernen. See Modal & Separable Verbs.
In Tokio habe ich schon ein bisschen Deutsch gelernt.
Perfekt (past tense). Spoken German talks about the past with haben/sein + past participle. „habe" sits in position 2 and the participle „gelernt" goes to the very end: habe … gelernt. See Perfekt.
Setzt euch, bitte.
Imperative + reflexive. „sich setzen" (to sit down) is a reflexive verb. This is the command form for „ihr" (you all): the verb takes -t and the reflexive pronoun is „euch" — Setzt euch!
Nächstes Jahr ziehe ich vielleicht nach München.
Word order — the verb stays second. When something other than the subject comes first (here the time phrase „Nächstes Jahr"), the conjugated verb still stands in position 2, and the subject moves after it: Nächstes Jahr ziehe ich… — never with the subject squeezed in before the verb, like „Nächstes Jahr ich ziehe…".
Related ​
- Netzwerk 1: Greetings — the introduction phrases from the story
- Conversations: Greetings & Small Talk — the same situation as dialogue practice